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Liebe Familie von Melli. Wie liebevoll Sie die Website für Ihre Tochter gestaltet haben. Jedes einzelne Blatt drückt aus, wie sehr Sie Ihre Melanie vermissen. Der Tod eines Kindes ist unserer Erfahrung nach der, der am schwersten zu verkraften ist. Aber wenn ich dann die vermeintlichen Trostworte höre, "Gott brauchte einen neuen Engel", dann stellen sich mir die Nackenhaare auf! Das ist doch nicht tröstend, oder empfinden Sie das so? Im Gegenteil, es stellt unseren liebevollen himmlischen Vater als ein Ungeheuer dar, der uns unsere geliebten Kinder wegnimmt. Hat er nicht Hunderttausende Engel, die schon lange erschaffen waren, bevor er die Erde machte? Ist es nicht ein Leichtes für einen allmächtigen Gott, sich neue Engel zu erschaffen, sollte er wirklich noch einen brauchen? Wie lieblos, dafür uns ein Kind wegzureißen! Und dann auch noch auf so grausame Weise, die Ihnen so viel Kummer verursacht hat. So ist ER nicht!!!! Denn er ist Liebe. (1. Johannes 4:8) Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist. Doch das wir uns fragen, wie wäre unser Kind jetzt, was würde er erleben, das hält ja für Sie auch Ihre Melanie lebendig. Und auch: Können wir uns irgendwann einmal wiedersehen? Sie und wir sind nicht die einzigen, die sich das fragen (gefragt haben). Schon Hiob, der dafür bekannt ist, dass ihm viel Leid widerfuhr, der eine schreckliche, schmerzhafte Krankheit hatte, und sich deshalb nach dem Tode sehnte, stellte unserem Schöpfer eine Frage: Hiob 14, 14,15: Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben? Alle Tage meiner Fronarbeit werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten. Nach dem Werk deiner Hände wirst du dich sehnen. Wir finden diesen letzten Satz bemerkenswert: Gott sehnt sich danach, Menschen wieder zum Leben zu erwecken! Sein Sohn Jesus Christus hat das bestätigt, als er in Johannes 5, 28,29 sagte: Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. Und wenn Sie in Johannes das komplette Kapitel 11 lesen, da ist der Evangelist Zeuge einer Auferstehung! Sicher fällt Ihnen beim Lesen auch auf, dass Jesus extra zwei Tage wartet, bevor er zu Lazarus aufbricht, weil er den Jüngern seine Macht zeigen will - die Macht, die er von seinem Vater im Himmel erhalten hat: Tote wieder zum Leben zu bringen. Ist das nicht begeisternd? Es wird eine Stunde kommen, in der alle Menschen sozusagen aus den Gräbern geholt werden, um dann für immer hier auf der Erde zu leben. Das ist natürlich nicht wie in Michael Jacksons Thriller-Video. Konnten Sie ein wenig Trost finden? Vielleicht sind Sie ja ein bisschen neugierig geworden, was den ursprünglichen Vorsatz Gottes mit der Erde betrifft? Wenn Sie und Ihre Lieben Ihre Melli auf einer paradiesischen Erde empfangen wollen, dann schreiben Sie uns doch zurück. Darauf freuen sich Bernhard und Erika |