Hohenasper Gästebuch
Nachbarin
Moin!

Es ist lobenswert, sich Gedanken um ein netteres Ortsbild zu machen und daher aus dem Baumstumpf eine Skulptur gestalten zu lassen. Schade ist nur, dass sich niemand Gedanken um Nachbarn macht, die im Homeoffice arbeiten, Telefonkonferenzen abhalten und konzentriert arbeiten müssen. Hier ist der andauernde Lärm der Motorsäge nicht angenehm.

Liebe Grüße
Hallo "Nachbarin", der Lärm von Motorsägen kann nerven keine Frage. Aber am heutigen Tag nahm der Holzbildbauer bereits die leiseren Motorsägen zur Hand und so glaube ich, das Schlimmste ist überstanden. Zur Holzskulptur -> Über Geschmack lässt sich streiten.

 

Dirk
FREE THE SOIL - RÜCKBLICK UND AUSBLICK

Liebe Maike,

Dein Blog spiegelt exakt den Abend wider, leider…
Wir fanden es schade, dass wir vornehmlich über angebliche Straftaten (tatsächlich gab es keine einzige, frag nach bei der Polizei) und unserer Demonstrations-Methoden und viel zu wenig über Landwirtschaft diskutiert haben. Und selbst wenn es über Landwirtschaft ging, so wurden unsere vorgetragenen Forderungen doch (fast) immer lautstark unterbrochen. Dabei sollte Allen eines klar sein: In der Klimakrise sind alle gefragt! Free the Soil hat in der Klimakrise u.a. YARA als großen Klimasünder identifiziert und diesen durch Camp und Aktion - in unserer Bewertung - erfolgreich ein Stück weit diskreditiert. Die aktuelle Debatte um die Landwirtschaft zeigt jedoch auch, die Landwirtschaft wird sich verändern (müssen) und denjenigen Landwirten („Landschaft schafft Verbindung“ und ja Landwirte (m), denn Frauen waren am Montag von denen leider keine vertreten) sei geraten sich an diesem Prozess besser zu beteiligen, als später das Nachsehen zu haben. Free the Soil möchte dabei vor allem die großen Agrarkonzerne mit ihren Milliarden-Gewinnen in die Verantwortung ziehen und somit auch helfen (klein-)bäuerliche Strukturen, wie z.B. in der Wilstermarsch, zu schützen. Landwirtschaft soll auch Klimaschutz sein!
Free the Soil vertritt seine Meinung kollektiv als Bündnis – niemand steht über einem oder einer Anderen und deswegen sind Namen nicht nur unwichtig, sondern reproduzieren vielmehr das bestehende Gesellschaftsmodell und befördern weiter den Individualismus. Free the Soil steht für eine pluralistische und solidarische Gesellschaft, wir wollen unsere Ressourcen nach Bedürfnissen – auch zukünftiger Generationen - und nicht nach Egoismus teilen.
Und so schaffen wir es mit kleinem Budget aus Einzelspenden, Fördergeldern und viel viel ausschließlich freiwilligem Einsatz unter Mithilfe bestehender Strukturen innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung solch ein Camp und Kampagne zu organisieren. Parteispenden oder andere Fördermittel die an vorgegebene Meinungen geknüpft sind, werden ausdrücklich nicht angenommen. Wir respektieren unterschiedliche Meinungen und fördern den Diskurs, abgesteckt durch unseren im Kollektiv entstandenen Camp-Codex (https://freethesoil.org/camp/camp-codex/).
Viele lokale Einwohner und Einwohnerinnen sind (fast) jeden Tag auf dem Camp gewesen und haben diese positive Atmosphäre genossen. Einige waren auch am Montag bei der Nachbesprechung – schade, dass sie nicht öfters das Wort ergriffen haben. Nichtsdestotrotz kann die Veranstaltung von Montag positiv bewertet werden. Die kritischen Stimmen haben unser Gesprächsangebot angenommen und sich auch anschließend noch bis 23 Uhr mit uns in Gesprächen weiter auseinandergesetzt. Und auch wenn weiterhin Skepsis füreinander bleibt, so sind wir doch ein ganz gutes Stück aufeinander zugekommen.

Solidarische Grüße

Dirk (Manns)

PS: Als Bioprozessingenieur kann ich die biochemischen Prozesse und Auswirkungen auf Boden und Klima bei Herstellung und Ausbringung von Kunstdünger zwar sehr gut nachvollziehen, ein ausgewiesener Bodenkundler bin ich jedoch nicht.

Hahn
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Projekt Hühnerstall🐔🐓🐣
Der arme Ralf
Wieso der "arme Ralf"? Er hat die Aufgabe souverän in kurzer Zeit gemeistert und die Arbeit kann sich zeigen lassen oder?

 

Wolfram Reuter
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Liebe Frau Dudde,
vielen Dank für die bebilderten Rückblicke nach Hohenaspe!
Ich war 1957/58 als 6-jähriger Flüchtling bei Familie Schuster untergebracht, bin bei „Onkel Hans“ in die Schule gegangen und habe auch etwas Plattdeutsch gelernt. Für mich war es sicher keine schöne Zeit wegen der Trennung von der eigenen Familie, aber mein spätere Leidenschaft - die Fliegerei - wurde durch die Besuche auf dem Flugplatz „Hungriger Wolf“ sehr gefördert. Es war in vieler Hinsicht eine prägende Zeit für mich...
Herzliche Grüße aus Franken
Wolfram Reuter
Moin moin Herr Reuter, danke für ihren netten Gästebucheintrag. Falls es sie einmal nach Norddeutschland verschlägt, lassen sie es mich wissen, gern organisiere ich ein Treffen. Vielleicht gibt es ehemalige Mitschüler aus der Zeit, die sich an sie erinnern können. Herzliche Grüße aus Hohenaspe ins Frankenland von Maike Dudde

 

Sonnenschein
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Leider lag vor ein paar Tagen in Richtung Hohenlockstedt kurz vor Bücken auch ein großer überfahrener Fuchs am linken Straßenrand : '(
Soweit ich es beurteilen kann, war der überfahrene Fuchs in der Nähe der USN noch sehr jung. An der fast gleichen Stelle (auf der anderen Fahrbahnseite) habe ich einmal einen überfahrenen Dachs entdeckt.